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Das Slow Brewing Qualitätssiegel

Herausragender Geschmack und ein gutes Gewissen beim Geniessen. Dafür stehen Bierspezialitäten, die mit dem Slow Brewing Gütesigel ausgezeichnet sind! Alle Distelhäuser Biere tragen nun dieses Gütesiegel.

Was ist eigentlich Slow Brewing?
Slow Brewing ist das Güte- und Qualitätssiegel des Slow Brewing Instituts und des Vereins „Brauen mit Zeit für Geschmack“. Das Siegel steht in erster Linie für herausragende Bierqualität und unverfälschten Biergeschmack. Dabei werden die Rohstoffe, der Brauprozess, die Brauerei und selbstverständlich auch die Biere ständigen Qualitätskontrollen unterworfen.

Deswegen schmecken Slow Brewing Biere so herausragend!
Wie überall im Leben gilt: Schlechte Zutaten werden beim Brauen nicht besser! Gutes Bier fängt mit den richtigen Rohstoffen an. Die Gerste für alle Distelhäuser Genussbiere stammt ausschließlich aus unserer Heimatregion. Mit unseren Landwirten verbinden uns langjährige Partnerschaften. So können wir sicher sein, dass unsere Gerste den höchsten Anforderungen entspricht. Die Gerste für unsere Distelhäuser Genussbiere wird dann in der Mälzerei nach unseren Vorgaben vermälzt. Der Hopfen für unsere Biere kommt aus den deutschen Anbaugebieten in Spalt, Tettnang und der Hallertau. Ausgewählte Hopfenspezialitäten beziehen wir aus den jeweiligen Anbauländern, wie z.B. den Citra Hopfen für unser Blond  aus den USA. Für jede unsere Biersorten verwenden wir eine individuelle Mischung aus ausgewählten Hopfensorten. Für unser Pils zum Beispiel kommen verschiedene Hopfensorten zum Einsatz, darunter die Aromahopfensorten - Saphir, Smaragd, Tettnanger und Select. Sie sorgen für den ausgewogenen und feinen Hopfengeschmack und die ausgeprägte Hopfenblume sorgen. Das Wasser für unsere Biere kommt aus unseren eigenen Quellen im Taubertal. Damit legen wir  schon die ideale Grundlage für unser Bier. In Distelhausen arbeiten wir auch mit einer eigenen Hefereinzucht. Das bedeutet, dass wir die unterschiedlichen Hefen für unsere Biere selbst kultivieren. Die Hefe wandelt den Zucker - der im Sudhaus beim Maischen gebildet wird – in Kohlensäure und Alkohol um. Dabei entstehen ganz natürlich auch wichtige Aromen, die den Geschmack unserer Biere prägen, z.B. die angenehme Bananenaromen unseres Hefe-Weizens oder die leichte Orangennote bei unserem Kellerbier.

Das Brauen
„Wir sind der Überzeugung, dass Genuss Zeit braucht. Danach richten wir unsere Arbeitsweise, unsere Rezepturen und unsere ganze Art aus, Bier zu brauen. Und das nicht nur seit heute, sondern seit vielen Jahren“, Roland Andre, Braumeister und Geschäftsführer Distelhäuser Brauerei.
Damit deckt sich unsere Grundüberzeugung zu hundert Prozent mit den Anforderungen, die bei Slow Brewing gestellt werden. Neben der Verwendung reinster, natürlicher Rohstoffe ist es die langsame, schonende Brauweise des Slow Brewings, die sich ganz wesentlich auf den besonders runden und ausgereiften Geschmack von Slow Brewing Bieren auswirkt. Diese Sorgfalt beginnt bereits im Sudhaus. In Distelhausen werden hier die natürlichen Rohstoffe verarbeitet, die uns das Reinheitsgebot vorschreibt. Das bedeutet aber auch, dass bereits hier das handwerkliche Geschick unserer Brauer gefragt ist. Bei einem Kurs in unserer kleinen Brauwerkstatt in Distelhausen kann jeder selbst nachvollziehen, wieviel Aufmerksamkeit und Erfahrung notwendig ist, um für jede Biersorte die richtige Würze zu erstellen. Bei der anschließenden Gärung und Lagerung geben wir wie alle Slow-Brewer unserem Bier ganz bewusst die nötige Zeit, um sich in Ruhe zu entwickeln. Die Würze wird nicht wie in vielen Industrie-Brauereien üblich bei hohen Temperaturen und oft unter Druck in wenigen Stunden vergoren. Im Gegenteil - die Hefe bekommt bei uns bis mindestens eine Woche Zeit, damit sie bei niedrigen Temperaturen ohne Stress  die gewünschten Aromen voll entwickeln kann. Die anschließende bis zu 6-wöchigen Lagerung und Reifung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bringt dann den  vollendeten Geschmack unserer Genussbiere zur Entfaltung.

„Die schonende Brauweise des Slow Brewing wirkt sich aber nicht nur positiv auf den Geschmack aus, es entstehen auch weniger Fuselalkohole, als bei beschleunigten Herstellungsverfahren, die oft in der industriellen Massenproduktion zum Einsatz kommen.“, so Roland Andre.

Wie unterscheidet sich Slow Brewing von anderen Gütesiegeln im Bierbereich?
Am Biermarkt gibt es kein einziges Gütesiegel, das mit Slow Brewing vergleichbar ist. Renommierte, internationale Qualitätswettbewerbe sehen in der Regel nur eine einmalige Prüfung des Biers pro Jahr vor. Oft beschränkt sie sich nur auf eine sensorische Kontrolle des frischen Biers. Das Slow Brewing Gütesiegel für Bier hingegen prüft im Rahmen des sogenannten „Bierkarussell“ monatlich die Qualität des Bieres sowohl analytisch im Labor sowie auch sensorisch den Geruch, den Geschmack, die Vollmundigkeit, die Rezenz und die Bittere – nicht nur im frischen sondern auch im gealterten Bier. Diese wissenschaftliche Kontrolle in hoher Frequenz stellt für Slow Brewer eine permanente Herausforderung dar. Das Siegel, das Sie direkt an den Distelhäuser Bieren finden, steht für herausragenden Geschmack und ein gutes Gewissen beim Genießen.


Die Kontrollen
Slow Brewer müssen aber nicht nur die Anforderungen an Geschmack und Qualität erfüllen, sondern auch etliche ganz wesentliche Anforderungen in den Bereichen Brautechnik, nachhaltiges Wirtschaften sowie Unternehmensführung und –kultur erfüllen. Das Slow Brewing Audit umfasst mehr als 500 Fragen und wird permanent weiterentwickelt. Dies fordert von den Brauereien Transparenz und das zahlt sich aus – für die Konsumenten und die Brauereien.