Die Distelhäuser Familienbrauerei hat einen wichtigen Schritt in ihrer technischen Weiterentwicklung vollzogen: Inhaber Moritz Bauer weihte gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die neue Fassabfüllanlage ein. Die hochmoderne Technik ist das Ergebnis eines Jahres Planung und eines weiteren Jahres Bauzeit – ein Zukunftsprojekt, das die Produktionsprozesse der Brauerei nachhaltig stärkt.
Nach der Erneuerung des Läuterbottichs und der Modernisierung des Filterkellers ist die neue Fassabfüllung bereits die dritte große Investition innerhalb von drei Jahren. Sie markiert einen weiteren Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung der Brauerei – und zeigt, wie Tradition und Innovation gemeinsam Zukunft gestalten.
Trotz eines rückläufigen Biermarktes hat sich das Unternehmen bewusst für diese Investitionen in die Zukunft entschieden. Dieser Entschluss unterstreicht die langfristige Ausrichtung der Brauerei und ihr klares Bekenntnis zu regionaler Wertschöpfung und moderner Infrastruktur.
„Diese Investition ist ein Signal für die Zukunft unseres Handwerks“, betonte Moritz Bauer bei der Einweihung. „Mit der neuen Fassabfüllung sichern wir die Leistungsfähigkeit unseres Betriebs und schaffen stabile Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre.“
Effizientere Prozesse und geringerer Ressourcenverbrauch
Die neue Anlage setzt Maßstäbe in puncto Energie- und Ressourceneffizienz. Besonders im Bereich Wärmeverbrauch konnten deutliche Einsparungen erzielt werden. Ein integriertes Wärmerückgewinnungssystem führt die beim Reinigungsprozess entstehende Wärme zurück in den Kreislauf und reduziert so den Energiebedarf erheblich.
Höchste Prozesssicherheit und konstante Produktqualität
Ein zentrales Ziel des Projekts war die weitere Optimierung der Prozessstabilität. Moderne Sensorik überwacht sämtliche relevanten Parameter in Echtzeit und ermöglicht eine präzise Steuerung der Abläufe. Dadurch wird eine gleichbleibend hohe Qualität über alle abgefüllten Produkte hinweg sichergestellt – unabhängig vom Gebinde.
Die neue Anlage wurde parallel zur bestehenden Fassabfüllung errichtet. Der laufende Betrieb konnte dadurch ohne Unterbrechung fortgeführt werden – ein organisatorischer Kraftakt, der die hohe Priorität der Brauerei für Versorgungssicherheit und Verlässlichkeit unterstreicht.
Partnerschaftliche Umsetzung
Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit dem Familienunternehmen Albert Frey aus Wald im Allgäu. Deren Vorstandsvorsitzender Johannes Gotzler hob die technische Komplexität hervor: „Die Integration der neuen Anlage stellte hohe Anforderungen an Planung, Steuerungstechnik und Prozesssicherheit. Dank der engen Zusammenarbeit konnten wir die Systeme nahtlos in die bestehende Infrastruktur einbinden.“

